WARUM BEZEICHNET DIE WESTFALENPOST-REDAKTION DIE POLIZEI ALS „BULLEN“?

Am 21. Juni 2026 11:14 MESZ (9:14 UTC) hat die Westfalenpost einen Artikel mit dem Titel „Spektakulärer Unfall in Ennepetal: Pick-up landet im Garten – mehrere Verletzte“ veröffentlicht. In einer öffentlich zugänglichen Sicherung dieses Artikels in einem Internet-Archiv [1] vom gleichen Tag um 10:41:28 UTC (12:41:28 MESZ) ist am Ende ein redaktioneller Hinweis zu lesen der den unmissverständlichen Text „BULLEN“ enthielt:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

WEITERE DETAILS ALEX

BULLEN

FEUERWEHR

Wir berichten an dieser Stelle weiter.

Da der Artikel laut Sicherung von zwei Redakteuren verfasst wurde, kann man nur mutmaßen welcher Redakteur eine solch tiefe Abneigung gegenüber der Polizei als Ganzes empfindet als das statt POLIZEI das nur um einen Buchstaben kürzere Wort BULLEN in den wahrscheinlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmten redaktionsinternen Hinweisen benutzt wird – zumal das Wort FEUERWEHR nicht mit der gängigen Abkürzung FW verwendet wurde und somit Effizienz als Begründung eher ausscheidet.

Ob Bürger, Leser, Amtsträger, Behörden und Firmen mit ähnlich wenig schmeichelhaften Bezeichnungen im Redaktionssystem der zur FUNKE-Gruppe gehörenden Westfalenpost geführt werden, ob dies dort tolerierte und gelebte Praxis ist und warum Vorgesetzte in der Redaktion nicht einschreiten wenn sie solche Bezeichnungen in Texten entdecken, muß sich jeder selber fragen und kann hier nicht beantwortet werden…

Frank Scherie

[1] https://archive.ph/yQysK

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